Gib dem Tänzer Zucker!

Ein netter Promotion-Gag von Coca-Cola: In einem Einkaufszentrum in Süd-Korea steht dieser ungewöhnliche Cola-Automat, bei dem ein Display die Passanten dazu einlädt, den Bewegungen der Boy-Band 2PM auf dem Bildschirm zu folgen. Via Xbox Kinect werden anschließend die Bewegungen der Tänzer vor dem Automaten ausgewertet und je nachdem, wie gut man getanzt hat, spuckt der Automat Coke, Pizza oder sogar Spiele aus.

Das unterirdische Fahrrad-Parkhaus

Wie wir wissen, gibt es in Japan ein Platzproblem. Aus diesem Grund lassen sich Forscher immer neue Dinge einfallen, die zur Lösung des Problems beitragen. So zum Beispiel diese unterirdische Fahrrad-Garage, die bis zu 200 Fahrräder einsaugen und wieder ausspucken kann. Eine Tolle Sache!

Toxic Sushi-DVD-Tipp: The Raid

Es ist doch immer wieder schön, wenn ein Film dem ihm vorausgehenden Hype standhalten kann. In diesem Fall bedeutet dies, bei „The Raid“ handelt es sich tatsächlich um eines der Action-Highlights des neuen Jahrtausends.

2009, in einer Zeit, in welcher die Hoffnungen aller Action-Fans noch auf dem thailändischen Action-Kino ruhten, überraschte der walisische und in Indonesien lebende Regisseur Gareth Evans mit seinem Film „Merantau“. Der handwerklich solide und in seinen Action-Szenen knochenhart inszenierte Film mauserte sich innerhalb kürzester Zeit zum Geheimtipp. Der Grund dafür lag in der zum ersten Mal in einem Film präsentierten indonesischen Kampfsportart Pencak Silat, die mit ihren fließenden Bewegungsabläufen für so manchen Aha-Effekt sorgte und Lust auf mehr machte. Mit „The Raid“ wird diese Lust nun 3 Jahre später endlich gestillt. Doch das Warten hat sich gelohnt – soviel darf gesagt werden. Abermals unter der Regie von Gareth Evans ist mit „The Raid“ ein Action-Feuerwerk entstanden, welches die gleiche kinetische Wucht besitzt, wie sie damals auch beim Thai-Kracher „Ong-Bak“ auszumachen war. Soll heißen, in „The Raid“ wimmelt es nur so von spektakulären Stunts und brachialen Kampfszenen, bei welchen man als Zuschauer mehr als nur einmal am Verstand der daran beteiligten Personen zweifelt. Dass die Geschichte um eine Polizeieinheit, die in einem Wohnblock einen berüchtigten Gangsterboss dingfest machen möchte und dabei in eine Falle läuft, dabei äußerst dünn und zweckhaft ausfällt, ist bei der enormen Anzahl an atemberaubenden Action-Momenten absolut zu verschmerzen. Hauptdarsteller Iko Uwais lässt sich zu keiner Zeit lumpen und trumpft mit seinen beeindruckenden Fähigkeiten in Pencak Silat auf. Geschmeidig und schnell prügelt er sich durch Horden von Gegnern, steckt dabei selbst mächtig ein und legt immer dann eine Steigerung hin, wenn man denkt, es könnte nicht mehr härter und spektakulärer werden. Uwais, der bereits in „Merantau“ die Hauptrolle innehatte und aktuell für Keanu Reeves in dessen Regiedebüt „Man of Tai Chi“ vor der Kamera steht, ist ohne Zweifel einer der interessantesten neuen Action-Stars der asiatischen Kinos. Sollte der unterdessen gestrauchelte Martial-Arts-Star Tony Jaa je nach einem ihm ebenbürtigen Filmpartner suchen, so wäre Iko Uwais aktuell der Einzige, der diesem Anspruch ohne Weiteres gerecht werden könnte. Doch bevor es zu einem Gipfeltreffen zwischen Jaa und Uwais kommen könnte, steht bereits für dieses Jahr noch die Fortsetzung zu „The Raid“ an.

Fassen wir zusammen: Wer auf der Suche ist nach nichts weniger als einem DER Action-Highlights des Jahres ist, der muss zu „The Raid“ greifen. NR

Produktionsjahr: Indonesien 2011, Regie:  Gareth Evans, Anbieter: Koch Media, FSK: 18 (ungeschnitten), erhätlich als DVD und Blu-ray sowie als 2-Blu-ray-Special-Edition im Steelbook