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Januar 2018

Ab heute ist der dritte Band der Manga-Reihe „Anonymous Noise“ erhältlich, der die Geschichte des Mädchens Nino erzählt, das heimlich in ihren Nachbarn und besten Freund Momo verliebt ist. Als der Junge eines Tages mit seinen Eltern wegzieht, ist Nino am Boden zerstört. Dies ändert sich erst, als sie am Strand Yuzu kennenlernt, einen Jungen, der Noten in den Sand schreibt und Nino dazu bringt, diese zu singen. Von diesem Moment an blüht das Mädchen wieder auf und trifft sich immer öfter mit Yuzu, der ihr stets neue Noten liefert und sich in Nino verliebt. Als er jedoch merkt, dass seine Angebetete noch immer für Momo schwärmt, bricht er die Beziehung ab. Zeitsprung. Einige Jahre später besucht Nino die High School und hört bei einer Schulparty eine Band, die just die Lieder spielt, die Yuzu ihr beibrachte. Damit nicht genug, hört sie plötzlich auch Momos Stimme – sollten die beiden Jungs ebenfalls ihre High School besuchen? Und für wen wird sich Nino entscheiden? „Anonymous Noise“ ist ein wunderschönes Liebesdrama, das auch Comedy- und Slice-of-Life-Elemente nicht vermissen lässt. Starke Charaktere, eine gehörige Portion Rock’n’Roll und knisternde Romanzen machen „Anonymous Noise“ zum Toxic-Sushi-Manga-Tipp des Monats!

 

Mit „The Mimic“ liefert der koreanische Regisseur Huh Jung nach dem Home-Invasion-Thriller „Hide and Seek“ seinen zweiten Film, der diesmal eine koreanische Legende aufgreift und diese auf recht eigenwillige Art und Weise interpretiert. Die Handlung basiert auf der koreanischen Legende des Jangsan-Tigers, von dem man sich erzählt, dass er in den Wäldern nahe der Stadt Busan Menschen angelockt habe, in dem er das Weinen einer Frau imitierte. „The Mimic“ ist kein reiner Junpscare-Ride, sondern ein mit viel Liebe zur folkloristischen Vorlage inszenierter Mystery-Thriller, der von bemerkenswerten und sehr authentischen Darstellern getragen wird. Mehr zum Film in der nächsten Ausgabe von TOXIC SUSHI, die ab 16.2. erhältlich ist. 

 

Ab heute ist der neueste Film des südkoreanischen Regisseurs Jeong Byeong-gil („Confession of Murder – Tödliches Geständnis“) fürs Heimkino erhältlich. Im Film geht es um Sook-hee, die Tochter eines berüchtigten Gangsters, die von diesem mit allen Fertigkeiten ausgestattet wurde, der es bedarf, um ganze Gruppen von verfeindeten Gangs unbemerkt auszulöschen. Als sie einmal mehr dieser Passion frönt, landet sie jedoch im Knast, wo ihr die Behörden ein unmoralisches Angebot machen: Anstatt für immer ihr Leben hinter Gittern zu fristen, bekommt sie die Gelegenheit, mit neuem Namen und verändertem Äußeren im Auftrag der Polizei gezielt Verbrecher auszuschalten. Erfüllt sie diese Mission zehn Jahre lang, winkt ihr die Freiheit. Sook-hee willigt ein, muss jedoch bald feststellen, dass es nicht leicht ist, die Seiten zu wechseln. Der Film ist ab 26.1. auf DVD, Blu-ray und limitierte Special Edition im Mediabook erhältlich!

 

Psychedelic Rock ist derzeit die Musik der Stunde und so sprießen denn auch in Japan aktuell Dutzende von neuen Bands wie halluzinogene Pilze aus dem Boden. Das aus Osaka stammende Trio Hibushibire hat mit seinem vor geraumer Zeit erschienenem Album „Freak Out Orgasm!“ ein besonders starkes Debüt vorgelegt und sorgt seither auch über die japanischen Landesgrenzen hinaus für Furore. Changchang (Gitarre/Vocals), 821 (Bass/Vocals) und Takashi (Drums) liefern in Songs wie „Lucifer‘s my Friend“ oder „Hallucination Valley Blues“ eine trippige Mischung aus Blue Cheer, MC5 und Jimi Hendrix.

 

Japan ist bekannt für seine skurrilen Werbespots, die auch im letzen Jahr wieder einige ganz besondere Highlights zu bieten hatten. Der Clip zeigt die besten Werbefilme des Jahres 2017 – viel Spaß beim Anschauen!

 

Wer schon einmal in Japan war, ohne der Landessprache mächtig zu sein und deshalb in Englisch kommunizieren musste, der dürfte schnell bemerkt haben, dass Japaner a) kaum Englisch sprechen und b) selbst wenn sie Englisch sprechen, nicht zu verstehen sind. Aus dieser Thematik heraus hat der aus Malaysia stammende Sänger Namewee gemeinsam mit Cool Japan TV einen witzigen Song geschaffen, der die schräge englische Aussprache der Japaner in liebevoller Art und Weise aufs Korn nimmt.

 

„Your Name“ ist ein bereits mehrfach ausgezeichneter Animationsfilm, der von Regisseur Makoto Shinkai (u.a. „Die Reise nach Agartha“) inszeniert wurde und bereits jetzt zu den weltweit erfolgreichsten Animes aller Zeiten zählt. Der Film kommt am 11. und 14. Januar in ausgewählte deutsche Kinos.

Die Geschichte von „Your Name“ beginnt mit dem Wunsch des Highschool-Girls Mitsuha, im nächsten Leben ein Junge sein zu wollen, der in der schillernden Metropole Tokio lebt. Und der Wunsch kommt nicht von ungefähr, denn Mitsuha lebt im kleinen, langweiligen Bergdörfchen Itomori, in dem sich jeder Tag gleich anfühlt. Als das Mädchen eines Morgens erwacht, scheint ihr Sehnen Wirklichkeit geworden zu sein, denn ihr Geist befindet sich plötzlich im Körper des jungen Großstädters Taki, dessen Geist wiederum in ihren Körper gefahren ist. Allerdings ist der Körpertausch nur temporär, wiederholt sich allerdings stetig und in der Regel dann, wenn Mitsuha sich schlafen legt. Fortan müssen die beiden Teenager die ungewohnte Situation meistern, was zum einen zu allerlei komischen Begebenheiten führt, zum anderen aber auch ein gegenseitiges Interesse der beiden füreinander weckt …

„Your Name“ liefert eine fantastische Geschichte, auf die auch Hollywood bereits aufmerksam wurde. J. J. Abrams hat die Rechte am Thema erworben und plant für 2018 eine Realverfilmung. Unter www.deinkinoticket.de könnt Ihr Karten für die Vorstellung am 11. oder 14. Januar reservieren, nachfolgend seht Ihr, in welchen Städten und Kinos der Film gezeigt wird.

 

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